
Informationen für Patienten / Fachabteilungen
Zentrallabor
Das Zentrallabor stellt eine
selbständige Fachklinik dar, die für unsere
stationären und ambulanten Patienten des Klinikums
die labordiagnostische Betreuung an allen Tagen
des Jahres rund um die Uhr absichert.Ausschließlich Fachkräfte insgesamt 15 medizinisch-technische Assistentinnen (z.T. teilbeschäftigt) unter der Leitung eines Fachwissenschaftlers der Medizin für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik erstellen im Jahr ca. 420.000 patientenbezogene Laboranalysen. Täglich werden zwischen 250 und 400 Laboraufträge mit unterschiedlichen Analysenzahlen erledigt.
Ca. 200 labordiagnostische Parameter werden auf folgenden Gebieten bearbeitet:
Das Blutdepot des Klinikums ist im Zentrallabor integriert.
Als Untersuchungsmaterialien werden Blut, Urin, Stuhl, Liquor sowie verschiedene Punktate bearbeitet. Die Gewinnung des Untersuchungsmaterials wird durch Schwestern und Ärzte in der Notaufnahme, auf den Stationen, ITS, OP, Kreissaal und Funktionsabteilung durchgeführt bzw. überwacht. Jährlich über 60.000 Kapillarblutabnahmen – aus dem Ohr für Blutzuckerbestimmungen, Messungen der Blutgase und des Säure-Basen-Haushaltes – sowie aus dem Finger für Untersuchungen zum Blutbild – werden von den MTA des Labors „vor Ort“ bzw. im Labor realisiert. Wir bitten die Diabetiker unter unseren Patienten, sich für die Blutzuckerabnahmen zu den vorgegebenen Zeiten in ihrem Zimmer aufzuhalten oder sich rechtzeitig im Labor einzufinden. Bei der Abnahme von bis zu 60 Patienten durch 2 bis max. 4 Assistentinnen sind gewisse Zeitunterschiede leider nicht zu vermeiden. Die Untersuchungsproben sind als biologische Materialien sehr empfindlich und unter Umständen auch störanfällig. Da die Aussagekraft der Laborbefunde neben der Qualität der Messungen auch entscheidend vom Zustand des Untersuchungsmaterials abhängt, bitten wir um Verständnis, wenn zur Sicherung der Laborbefunde eine Venen- oder Kapillarblutentnahme wiederholt werden muß. Nach Anforderung der Laboruntersuchungen über Laboranforderungsbelegkarten oder telefonisch, Erfassung der Aufträge in der Labor-EDV, Eintreffen der Proben im Labor, Verteilen auf die verschiedenen Arbeitsplätze werden die Messungen an hochmodernen Analysesystemen unter Einbeziehung von Qualitätssicherungsmaßnahmen durchgeführt. Daneben gibt es nach wie vor verschieden aufwendige mikroskopische und manuelle Laboruntersuchungen. Die geprüften und freigegebenen Befunde werden in der Labor-EDV erfaßt, gespeichert und per Stationskommunikation über das Krankenhaus-informationssystem (KIS) umgehend den anfordernden Stellen mitgeteilt und für die Dokumentation ausgedruckt. Dringende oder stark auffällige Befunde werden schnellstmöglich einem zuständigen Arzt mitgeteilt. Spezielle Anforderungen, die im eigenen Labor nicht bearbeitet werden können, werden über Kurier oder per Post an kompetente Laboratorien weitergegeben. Die Anforderung von Laboruntersuchungen stellt eine ärztliche Maßnahme dar, ebenso die Auswertung der erhobenen Laborbefunde. Deshalb sollten sich unsere Patienten für die Mitteilung und Interpretation von Laborbefunden an die jeweils zuständigen Ärzte auf ihrer Station wenden. Es wird dringend empfohlen, einen vorhandenen Nothilfepaß mit eingetragener Blutgruppe und besonders wichtig mit eingetragenem Antikörper-Befund bei einem Krankenhausaufenthalt dem aufnehmenden Arzt vorzulegen. Ihren Ansprechpartner finden Sie hier. |
Das Zentrallabor stellt eine
selbständige Fachklinik dar, die für unsere
stationären und ambulanten Patienten des Klinikums
die labordiagnostische Betreuung an allen Tagen
des Jahres rund um die Uhr absichert.