
Kontakt / Das Klinikum
Historie
| Bezirksstift Obergöltzsch bei Auerbach 1910 - 1949 | |||||
| 1906 Am 23. April kam beim Bezirkstag die Anregung zur Errichtung eines neuen Bezirkssiechenhauses. 1908 Das Rittergut "Obergöltzsch" konnte am 01. Juli nach langen Verhandlungen vom damaligen Besitzer Schwabe zu einem Preis von 215.000 Mark erworben werden. Auf einem Teil des Geländes des Rittergutes Obergöltzsch, der sogenannten "Salzleithe", einem bewaldeten Höhenrücken sollte das Bezirksstift entstehen.
1921–1935 Im Jahr 1921 war das Stift mit 172 Personen überbelegt. Die Leitung des Bezirksstifts hatte bis 1933 ein vierköpfiges Direktorium. Ab 1933 wurde durch Satzungsänderung immer der jeweilige Amtshauptmann zum Leiter des Bezirksstiftes. Ihm zur Seite standen zwei Verwaltungsausschussmitglieder, die vom Kreisleiter der NSDAP benannt wurden. 1936–1937In den Jahren 1936 und 1937 wurde das Alten- und Siechenheim vergrößert, da die Kapazität von ursprünglich 140 Betten nicht mehr ausreichte. Durch einen Anbau entstanden weitere Tages-, Schlaf- und Wirtschaftsräume sowie ein Saal mit ausreichend Sitzplätzen. 1940–1949 Bis 1940 diente das Stift als Siechen- und Armenhaus. In den Kriegsjahren ab 1940/41 wurde es für die Wehrmacht freigemacht. Obergöltzsch wurde somit Teillazarett. Bis Ende Juli 1949 blieb das Stift Obergöltzsch dann wieder seiner Bestimmung als Alten- und Pflegeheim erhalten. |
|||||
| Übergabe des Bezirksstifts an die SDAG Wismut und Umfunktionierung zu einem Krankenhaus | |||||
| 1949–1963 Die damalige SDAG Wismut übernahm im August 1949 das Alten- und Siechenheim. Der ehemalige Stift wurde nun zu einer Klinik für erkrankte und unfallverletzte Kumpel des sich rasch entwickelnden Uranerzbergbaues umgewandelt. Zum Zeitpunkt der Einrichtung hatte das Bergarbeiter-Krankenhaus eine Kapazität von ca. 170 Betten. 1952 war das Krankenhaus mit 268 Betten bis in den letzten Winkel ausgenutzt. Von 1952 bis 1954 wurde der Anbau (Neubau), die "Frauenklinik", errichtet, der alle operativen Fachdisziplinen, einschließlich der Operationssäle, Kreißsaal, Röntgenabteilung, Küche, Heizung usw. aufnahm. Die feierliche Einweihung des Neubaus fand am 14. Februar 1955 statt. |
|||||
| Die Übergabe an das staatliche Gesundheitswesen im Jahre 1963 | |||||
| 1963 Am 01.01.1963 wurde das gut ausgerüstete Bergarbeiter-Krankenhaus Obergöltzsch des Kreises übergeben. 1965 In den Räumen des Erdgeschosses des ehemaligen Verwaltungsgebäudes wurde die Kinderstation eingerichtet. 1966 Im September 1966 konnte die neue Säuglingsstation komplett übergeben werden. Das Kreiskrankenhaus Obergöltzsch war neben dem Bezirkskrankenhaus Plauen das erste Krankenhaus in der Region mit einer Säuglingsstation. 1972 Im Jahre 1972 erfolgte die Gründung der Anästhesieabteilung. 1973 war es dann soweit – die Chirurgische Klinik Auerbach wurde ins Kreiskrankenhaus verlegt und mit der Chirurgischen Abteilung Obergöltzsch vereinigt. Zur modernen Behandlung Unfallverletzter wurde im Dezember 1973 eine eigenständige Unfallstation aufgebaut. 1976 Ein besonderes Ereignis war die Einrichtung und Übergabe der Intensivtherapieabteilung mit 9 Betten. 1983 Im April 1983 konnte die Einweihung des neuen modernen Bettenhauses mit 176 Betten erfolgen. Damit waren im gesamten Krankenhaus 550 Betten konzentriert. Mit der Übergabe des Neubaus wurde die Auflösung des Krankenhauses Mühlgrün und die Umprofilierung dieses Hauses zum Pflegeheim durchgeführt. 1986 Im Jahre 1986 wurde im Krankenhaus Obergöltzsch die Funktionsabteilung gegründet. |
|||||
| Die Entwicklung im Krankenhaus Obergöltzsch nach der Wende | |||||
1990–1997Seit 1990 sind eine Vielzahl von Aktivitäten erfolgt, um das Kreiskrankenhaus sowohl funktionell als auch vom äußeren Erscheinungsbild her attraktiver zu gestalten. Hierzu liegt eine vom Kreistag beschlossene Zielplanung vor. Besonders hervorzuheben sind:
1998 Grundsteinlegung für Erweiterungsbau Operationstrakt. 1999 Fertigstellung des Glasaufzugs - Eingangshalle, Um- und Neubau der Fluchttreppenhäuser und der Außentreppe, Übergabe OP-Trakt mit Röntgenabteilung und Zentralsterilisation. 2000 Übergabe des Treppenhaus-Anbaus mit Bettenaufzug am Wismut-Gebäude Ende Juni 2000 wurde das Kreiskrankenhaus Rodewisch/Obergöltzsch zu Ehren des 90-jährigen Bestehens in Klinikum Obergöltzsch Rodewisch umbenannt. Mit der Umbenennung wird vor allem die Leistungsfähigkeit der medizinischen Einrichtung anerkannt. Aufstellung eines Bettencontainers für die Kinderabteilung im Altbauhof. 2001 Übergabe des neuen Kreißsaales. Beginn der Vorarbeiten für den Pflege- und Funktionsneubau. 2002 Grundsteinlegung Pflege- u. Funktionsneubau. 2003 Richtfest Pflege- und Funktionsneubau. 2004 Fertigstellung und Erstbezug des "oberen Schwesternhauses" für Betreutes Wohnen. Eröffnung des Pflege- und Funktionsneubaues für 5 Pflegestationen, Intensivpflegestation und Überwachungsbetten, Funktionsabteilung, Labor, Physiotherapie, Apotheke, Seelsorge und die Verwaltung. 2005 - 2006
|
|||||
| Zukunft | |||||
Auch in Zukunft sind weitere Baumaßnahmen
im Krankenhausbereich geplant, um für
unsere Patienten allseits bestmögliche
Unterbringungs- und Behandlungsmöglichkeiten
zu erreichen.In Vorbereitung bzw. Durchführung befinden sich gegenwärtig folgende Maßnahmen:
|

1936–1937
Auch in Zukunft sind weitere Baumaßnahmen
im Krankenhausbereich geplant, um für
unsere Patienten allseits bestmögliche
Unterbringungs- und Behandlungsmöglichkeiten
zu erreichen.